-Breitbänder  
 
 

Lautsprecher...

sind ein entscheidender Teil der Audio-Kette. Natürlich gibt es auch hier sehr unterschiedliche Meinungen wie das beste Ergebnis, sprich "der" naturgetreue Klang zu erreichen ist.

Konnten die Wandstärken der Boxengehäuse vor geraumer Zeit gar nicht dick genug sein (wohl dem, der viele Freunde hat, die Dinger wollen schließlich von Zeit zu Zeit bewegt werden) so heißt die Zauberformel heute 3mm Wandstärke und kein Boden...also alles schön schlabberig.

OK, das ist natürlich alles ein wenig zu einfach und pauschal. Verdeutlicht aber wie unterschiedlich die Wege in den Klanghimmel sind.

Saba...
hat für die Liebhaber von Röhrenverstärkern die Lösung auf der Suche nach einem nahezu perfekten Lautsprecher vor etwa 50Jahren in ihre Röhrenradios eingebaut. Nun läßt sich ansatzweise erahnen wieviele Röhrenradios für den Saba-Kult ihr Leben lassen mussten... aber das nur am Rande.

Die Belastbarkeit von 5 Watt ist natürlich nichts für Leute die Ihre Anlage nach PMPO-Angaben aussuchen. Wer aber schon einmal einen Röhrenverstärker mit einer Leistung von einem Watt an diesen Lautsprechern mit ihrem enormen Wirkungsgrad von 96-98dB gehört hat, der weiß, daß dies für "Zimmerlautstärke" locker ausreicht.

Mein Ansatz ...

für einen Cello-Rondo-Reso-Clone sieht etwas anders aus. Zum einen war da die ansprechende Formgebung...ok. Sicher hat man sich auch Mühe gegeben die Form, Größe und den Aufbau dieses Lautsprechergehäuses mit vielerlei akustischen und physikalischen Erklärungen zu begründen. ich werde aber das Gefühl nicht los, daß die Saba-Lautsprecher in Richtung Gehäuseform und -größe einiges verzeihen und die "Entwicklung" der Gehäuse oftmals sicher primär ästhetischen Gesichtspunkten gefolgt ist.

Mit dieser Einstellung war es nicht schwer, die Maße des Cello-Gehäuses auf, für mich, erträgliche Proportionen zu ändern.

Die Frontplatte ist 84cm hoch und 30cm breit, die Tiefe beträgt 35cm. Die schon erwähnte Bodenplatte wurde mit einem Loch r=12cm versehen. Die Füße sind 20cm hoch, der hintere zusätzlich höhenverstellbar um eine geringe Neigung einstellen zu können. Zusätzlich habe ich noch eine Montageplatte eingefräst um verschiedene Lautsprecherkombinationen testen zu können ohne immer das komplette Gehäuse bauen zu müssen.

Der Hochtöner wird in einem separaten Gehäuse abgeschirmt. Dies hat ein Volumen von etwa 1 Liter und wurde von mir leicht mit Schafwolle ausgelegt. Der Superhochtöner der den Breitbänder unterstützt wird über einen Kondensator angekoppelt. Die Meinungen was die Dimensionierung dieses Bauteils angeht sind logischerweise geteilt. Bei mir kommen hier 1,5 uF zum Einsatz.

Eine andere Möglichkeit ist der Einbau eines SEAS-Koaxchassis in eine Hornkonstruktion (war ein Vorschlag von Klang + Ton)

Die Farbwahl war passend zur Formgebung nicht allzu unauffällig....

Ein Satz Behausungen für Beyma-Breitbänder... das "Viech"- Projekt.


Es lebe die Papptröte...

 


die guten Stücke warten auf den Einsatz.

 
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